Robert Schumann composed his song cycle, Dichterliebe, or "Poet's Love," based on a selection of poems from Heinrich Heine's collection, Buch der Lieder, or "Book of Songs."
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Song 1
Langsam, zart
Im wunderschönen Monat Mai,
als alle Knospen sprangen,
da ist in meinem Herzen
die Liebe aufgegangen.
Im wunderschönen Monat Mai,
als alle Vögel sangen,
da hab' ich ihr gestanden
mein Sehnen und Verlangen.
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Poem I
Slow, tender
In the wonderfully fair month of May,
as all the flower-buds burst,
then in my heart
love arose.
In the wonderfully fair month of May,
as all the birds were singing,
then I confessed to her
my yearning and longing.
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Song 2
Nicht schnell
Aus meinen Tränen sprießen
viel blühende Blumen hervor,
und meine Seufzer werden
ein Nachtigallenchor,
und wenn du mich lieb hast, Kindchen,
schenk' ich dir die Blumen all',
und vor deinem Fenster soll klingen
das Lied der Nachtigall.
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Poem II
Not fast
From my tears spring
many blooming flowers forth,
and my sighs become
a nightingale choir,
and if you have love for me, child,
I'll give you all the flowers,
and before your window shall sound
the song of the nightingale.
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Song 3
Munter
Die Rose, die Lilie, die Taube, die Sonne,
die liebt' ich einst alle in Liebeswonne.
Ich lieb' sie nicht mehr, ich liebe alleine
die Kleine, die Feine, die Reine, die Eine;
sie selber, aller Liebe Bronne,
ist Rose und Lilie und Taube und Sonne.
Ich liebe alleine
die Kleine, die Feine, die Reine, die Eine!
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Poem III
Cheerful
The rose, the lily, the dove, the sun,
I once loved them all in love's bliss.
I love them no more, I love only
the small, the fine, the pure, the one;
she herself, source of all love,
is rose and lily and dove and sun.
I love only
the small, the fine, the pure, the one!
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Song 4
Langsam
Wenn ich in deine Augen seh',
so schwindet all' mein Leid und Weh!
Doch wenn ich küsse deinen Mund,
so werd' ich ganz und gar gesund.
Wenn ich mich lehn' an deine Brust,
kommt's über mich wie Himmelslust,
doch wenn du sprichst: Ich liebe dich!
so muß ich weinen bitterlich.
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Poem IV
Slow
When I look into your eyes,
then vanish all my sorrow and pain!
But when I kiss your mouth,
then I become wholly and completely healthy.
When I lean on your breast,
Heaven's delight comes over me,
but when you say, "I love you!"
then must I weep bitterly.
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Song 5
Leise
Ich will meine Seele tauchen
in den Kelch der Lilie hinein,
die Lilie soll klingend hauchen
ein Lied von der Liebsten mein.
Das Lied soll schauern und beben
wie der Kuß von ihrem Mund',
den sie mir einst gegeben
in wunderbar süßer Stund'!
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Poem VII
Soft
I want to plunge my soul
into the chalice of the lily,
the lily shall resoundingly exhale
a song of my beloved.
The song shall quiver and tremble
like the kiss from her mouth,
that she once gave me
in a wonderfully sweet hour!
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Song 6
Ziemlich langsam
Im Rhein, im heiligen Strome,
da spiegelt sich in den Well'n
mit seinem großen Dome
das große, heilige Köln.
Im Dom da steht ein Bildniß
auf goldenem Leder gemalt.
In meines Lebens Wildniß
hat's freundlich hineingestrahlt.
Es schweben Blumen und Eng'lein
um unsre liebe Frau;
die Augen, die Lippen, die Wänglein,
die gleichen der Liebsten genau.
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Poem XI
Quite slow
In the Rhine, in the holy stream,
there is mirrored in the waves,
with its great cathedral,
great holy Cologne.
In the cathedral, there stands an image
on golden leather painted.
Into my life's wilderness
it has shined in amicably.
There hover flowers and little angels
around our beloved Lady,
the eyes, the lips, the little cheeks,
they match my beloved's exactly.
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Song 7
Nicht zu schnell
Ich grolle nicht, und wenn das Herz auch bricht,
ewig verlor'nes Lieb! Ich grolle nicht.
Wie du auch strahlst in Diamantenpracht,
es fällt kein Strahl in deines Herzens Nacht,
das weiß ich längst.
Ich grolle nicht, und wenn das Herz auch bricht.
Ich sah dich ja im Traume,
und sah die Nacht in deines Herzens Raume,
und sah die Schlang', die dir am Herzen frißt,
ich sah, mein Lieb, wie sehr du elend bist.
Ich grolle nicht.
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Poem XVIII
Not too fast
I bear no grudge, even when my heart is breaking,
eternally lost love! I bear no grudge.
Even though you shine in diamond splendor,
there falls no light into your heart's night,
that I've known for a long time.
I bear no grudge, even when my heart is breaking.
I saw you, truly, in my dreams,
and saw the night in your heart's space,
and saw the serpent that feeds on your heart,
I saw, my love, how very miserable you are.
I bear no grudge.
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Song 8
Und wüßten's die Blumen, die kleinen,
wie tief verwundet mein Herz,
sie würden mit mir weinen
zu heilen meinen Schmerz.
Und wüßten's die Nachtigallen,
wie ich so traurig und krank,
sie ließen fröhlich erschallen
erquickenden Gesang.
Und wüßten sie mein Wehe,
die goldenen Sternelein,
sie kämen aus ihrer Höhe,
und sprächen Trost mir ein.
Die alle können's nicht wissen,
nur Eine kennt meinen Schmerz;
sie hat ja selbst zerrissen,
zerrissen mir das Herz.
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Poem XXII
And if they knew it, the blooms, the little ones,
how deeply wounded my heart is,
they would weep with me
to heal my pain.
And if they knew it, the nightingales,
how I am so sad and sick,
they would loose the merry sound
of refreshing song.
And if they knew my pain,
the golden little stars,
they would descend from their heights
and would comfort me.
All of them cannot know it,
only one knows my pain,
she herself has indeed torn,
torn up my heart.
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Song 9
Nicht zu rasch
Das ist ein Flöten und Geigen,
Trompeten schmettern darein.
Da tanzt wohl den Hochzeitreigen
die Herzallerliebste mein.
Das ist ein Klingen und Dröhnen,
ein Pauken und ein Schalmei'n;
dazwischen schluchzen und stöhnen
die lieblichen Engelein.
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Poem XX
Not too swiftly
There is a fluting and fiddling,
and trumpets blasting in.
Surely, there dancing the wedding dance
is my dearest beloved.
There is a ringing and roaring
of drums and shawms,
amidst it sobbing and moaning
are dear little angels.
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Song 10
Langsam
Hör' ich das Liedchen klingen,
das einst die Liebste sang,
so will mir die Brust zerspringen
von wildem Schmerzendrang.
Es treibt mich ein dunkles Sehnen
hinauf zur Waldeshöh',
dort lös't sich auf in Tränen
mein übergroßes Weh'.
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Poem XL
Slow
I hear the little song sounding
that my beloved once sang,
and my heart wants to shatter
from savage pain's pressure.
I am driven by a dark longing
up to the wooded heights,
there is dissolved in tears
my supremely great pain.
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Song 11
Ein Jüngling liebt ein Mädchen,
die hat einen Andern erwählt;
der Andre liebt' eine Andre,
und hat sich mit dieser vermählt.
Das Mädchen nimmt aus Ärger
den ersten besten Mann
der ihr in den Weg gelaufen;
der Jüngling ist übel dran.
Es ist eine alte Geschichte
doch bleibt sie immer neu;
und wem sie just passieret,
dem bricht das Herz entzwei.
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Poem XXXIX
A young man loves a girl,
who has chosen another man,
the other loves yet another
and has gotten married to that other.
The girl takes out of anger
the first, best man
who crosses her path;
the young man is badly off.
It is an old story
but remains eternally new,
and for him to whom it has just happened
it breaks his heart in two.
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Song 12
Ziemlich langsam
Am leuchtenden Sommermorgen
geh' ich im Garten herum.
Es flüstern und sprechen die Blumen,
ich aber wandle stumm.
Es flüstern und sprechen die Blumen,
und schau'n mitleidig mich an:
Sei uns'rer Schwester nicht böse,
du trauriger, blasser Mann.
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Poem XLVI
Quite slow
On a radiant summer morning
I go about in the garden.
There the flowers whisper and speak,
I however wander silently.
There the flowers whisper and speak,
and look sympathetically at me:
"Do not be angry with our sister,
you sad, pale man."
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Song 13
Leise
Ich hab' im Traum geweinet.
Mir träumte, du lägest im Grab.
Ich wachte auf, und die Träne
floß noch von der Wange herab.
Ich hab' im Traum geweinet.
Mir träumt', du verließest mich.
Ich wachte auf, und ich weinte
noch lange bitterlich.
Ich hab' im Traum geweinet,
mir träumte, du wär'st mir noch gut.
Ich wachte auf, und noch immer
strömt meine Tränenflut.
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Poem LVI
Soft
I have in my dreams wept.
I dreamed you lay in your grave.
I woke up and the tears
still flowed down from my cheeks.
I have in my dreams wept.
I dreamed you forsook me.
I woke up and I wept
very long and bitterly.
I have in my dreams wept,
I dreamed you still were good to me.
I woke up, and still now
streams my flood of tears.
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Song 14
Ziemlich langsam
Allnächtlich im Traume seh' ich dich,
und sehe dich freundlich grüßen,
und lautaufweinend stürz' ich mich
zu deinen süßen Füßen.
Du siehest mich an wehmütiglich
und schüttelst das blonde Köpfchen;
aus deinen Augen schleichen sich
die Perlentränentröpfchen.
Du sagst mir heimlich ein leises Wort,
und gibst mir den Strauß von Zypressen.
Ich wache auf, und der Strauß ist fort,
und's Wort hab' ich vergessen.
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Poem LVII
Fairly slow
Every night in my dreams I see you,
and see your friendly greeting,
and loudly crying out, I throw myself
to your sweet feet.
You look at me wistfully
and shake your blond little head;
from your eyes steal forth
the little pearly teardrops.
You say to me secretly a soft word,
and give me a garland of cypress.
I wake up, and the garland is gone,
and the word I have forgotten.
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Song 15
Lebendig
Aus alten Märchen winkt es
hervor mit weißer Hand,
da singt es und da klingt es
von einem Zauberland;
wo bunte Blumen blühen
im gold'nen Abendlicht,
und lieblich duftend glühen
mit bräutlichem Gesicht;
Und grüne Bäume singen
uralte Melodei'n,
die Lüfte heimlich klingen,
und Vögel schmettern drein;
Und Nebelbilder steigen
wohl aus der Erd' hervor,
und tanzen luft'gen Reigen
im wunderlichen Chor;
Und blaue Funken brennen
an jedem Blatt und Reis,
und rote Lichter rennen
im irren, wirren Kreis;
Und laute Quellen brechen
aus wildem Marmorstein,
und seltsam in den Bächen
strahlt fort der Widerschein.
Mit innigster Empfindung
Ach! könnt' ich dorthin kommen,
und dort mein Herz erfreu'n,
und aller Qual entnommen,
und frei und selig sein!
Ach! jenes Land der Wonne,
das seh' ich oft im Traum,
doch kommt die Morgensonne,
zerfließt's wie eitel Schaum.
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Poem XLIV
Lively
From old fairy-tales it beckons
to me with a white hand,
there it sings and there it resounds
of a magic land,
where colorful flowers bloom
in the golden twilight,
and sweetly, fragrantly glow
with bride-like faces.
And green trees sing
primeval melodies,
the breezes secretly sound
and birds warble in them.
And misty images rise
indeed forth from the earth,
and dance airy reels
in fantastic chorus.
And blue sparks burn
on every leaf and twig,
and red lights run
in crazy, hazy rings.
And loud springs burst
out of wild marble stone,
and oddly in the brooks
shine forth the reflections.
With utmost sensitivity
Ah! If I could enter there
and there gladden my heart,
and all anguish taken away,
and be free and blessed!
Oh, that land of bliss,
I see it often in dreams,
but come the morning sun,
and it melts away like mere froth.
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Song 16
Ziemlich langsam
Die alten, bösen Lieder,
die Träume bös' und arg,
die laßt uns jetzt begraben,
holt einen großen Sarg.
Hinein leg' ich gar manches,
doch sag' ich noch nicht was.
Der Sarg muß sein noch größer,
wie's Heidelberger Faß.
Und holt eine Totenbahre,
von Bretter fest und dick;
auch muß sie sein noch länger,
als wie zu Mainz die Brück'.
Und holt mir auch zwölf Riesen,
die müssen noch stärker sein
als wie der starke Christoph
im Dom zu Köln am Rhein.
Die sollen den Sarg forttragen,
und senken in's Meer hinab;
denn solchem großen Sarge
gebührt ein großes Grab.
Wißt ihr warum der Sarg wohl
so groß und schwer mag sein?
Ich senkt' auch meine Liebe
Und meinen Schmerz hinein.
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Poem LXV
Quite slow
The old, angry songs,
the dreams angry and wicked,
let us now bury them,
fetch a great coffin.
In it I will lay very many things,
though I shall not yet say what.
The coffin must be even larger
than the Heidelberg Tun.
And fetch a death-bier,
of boards firm and thick,
they also must be even longer
than Mainz's great bridge.
And fetch me also twelve giants,
who must be yet mightier
than mighty St. Christopher
in the Cathedral of Cologne on the Rhine.
They shall carry the coffin away,
and sink it down into the sea,
for such a great coffin
deserves a great grave.
How could the coffin
be so large and heavy?
I would also sink my love
with my pain in it.
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